Wer bin ich – jetzt?
Eine Frage, die selten wirklich gestellt wird
Vielleicht hast du dich schon gefragt,
ob hier überhaupt noch etwas passiert.
Es hat länger gedauert als gedacht,
bis dieser erste Beitrag geschrieben war.
Nicht, weil es an Ideen gefehlt hätte.
Sondern weil dieser Blog
nicht einfach nur ein weiterer Newsletter sein soll.
Bevor ich den ersten Text veröffentliche,
musste für mich selbst klar sein:
→ Worum geht es hier eigentlich wirklich?
Die Antwort ist überraschend einfach.
Um eine Frage.
Eine Frage, die fast jeder Mensch irgendwann stellt.
Nicht unbedingt laut.
Oft nur kurz, irgendwo zwischen zwei Gedanken.
→ Wer bin ich eigentlich?
Die meisten Antworten kommen sofort.
Name.
Beruf.
Persönlichkeit.
Geschichte.
Doch wenn man genauer hinschaut,
sind all diese Dinge erstaunlich beweglich.
Gedanken ändern sich.
Gefühle ändern sich.
Rollen ändern sich.
Und doch sprechen wir ständig von „mir“.
Aber was genau meinen wir damit?
Wenn du sagst: Ich denke.
Wer ist dieses Ich?
Der indische Weise Ramana Maharshi hat darauf hingewiesen, dass der Gedanke „Ich“ der erste Gedanke im Geist ist, aus dem alle anderen Gedanken entstehen.
Vielleicht lohnt es sich also, diesen Gedanken einmal genauer zu betrachten.
Nicht theoretisch.
Nicht philosophisch.
Sondern ganz direkt.
Wenn ein Gedanke auftaucht,
kannst du einfach einen Moment innehalten
und fragen:
Wem erscheint dieser Gedanke?
Die Antwort kommt meistens sofort:
Mir.
Aber wer genau ist dieses mir?
Ist es ein Gedanke?
Ein Gefühl?
Eine Erinnerung?
Oder etwas anderes?
Dieser Blog ist eine Einladung,
nicht sofort eine Antwort zu finden.
Sondern die Frage offen zu lassen.
Ab jetzt erscheint hier jeden Mittwoch ein neuer Beitrag.
Ein kurzer Moment in der Mitte der Woche.
Vielleicht ein Moment, um auch zur eigenen Mitte zurückzukehren.
Nicht um etwas zu lernen.
Nicht um besser zu werden.
Sondern um etwas sehr Einfaches zu untersuchen.
Wer bist du – jetzt?
— Afschin


