<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[Wer bin ich – jetzt?]]></title><description><![CDATA[Ein wöchentlicher Blog zur Selbsterforschung.

Jeden Mittwoch ein neuer Essay über Rollen, Identität und die Frage:

Wer bin ich – jetzt?

Keine Methoden.
Keine Selbstoptimierung.
Nur Untersuchung.]]></description><link>https://www.werbinich.jetzt</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!svez!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F851bbcf9-4999-4ad4-a130-7b7c36d5ceb9_1024x1024.png</url><title>Wer bin ich – jetzt?</title><link>https://www.werbinich.jetzt</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Fri, 01 May 2026 19:13:21 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://www.werbinich.jetzt/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Afschin]]></copyright><language><![CDATA[de]]></language><webMaster><![CDATA[werbinich@substack.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[werbinich@substack.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Afschin]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Afschin]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[werbinich@substack.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[werbinich@substack.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Afschin]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[#7 – Wer erlebt diesen Moment?]]></title><description><![CDATA[Wer erlebt diesen Moment? Erforsche, ob der &#8222;Erlebende&#8220; mehr ist als ein Gedanke &#8211; oder ob nur Erleben geschieht.]]></description><link>https://www.werbinich.jetzt/p/wer-erlebt-diesen-moment</link><guid isPermaLink="false">https://www.werbinich.jetzt/p/wer-erlebt-diesen-moment</guid><dc:creator><![CDATA[Afschin]]></dc:creator><pubDate>Wed, 29 Apr 2026 06:37:55 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/bdd5f4f1-20e5-45eb-891f-5dfdc2e32695_420x300.webp" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><br>Wer erlebt diesen Moment?</p><p>Jetzt.</p><p>Nicht vor einer Sekunde.<br>Nicht gleich danach.</p><p>Jetzt.</p><p>Etwas wird erlebt.</p><h3>Was ist da?</h3><p>Vielleicht ein Ger&#228;usch.<br>Ein Gedanke.<br>Ein Gef&#252;hl im K&#246;rper.</p><p>Vielleicht einfach nur Lesen.</p><p>Dieser Moment ist da &#8212; unmittelbar.</p><p>Ohne Abstand.</p><h3>Die stille Annahme</h3><p>Fast unbemerkt entsteht eine Schlussfolgerung:</p><p>&#8222;Ich erlebe das.&#8220;</p><p>So selbstverst&#228;ndlich, dass sie selten hinterfragt wird.</p><p>Aber halte kurz inne.</p><p>Ist das wahr?</p><h3>Untersuchung beginnt</h3><p>Da ist Erleben.</p><p>Sehen.<br>H&#246;ren.<br>Denken.<br>F&#252;hlen.</p><p>Aber wo ist der,<br>der das alles erlebt?</p><h3>Schau direkt</h3><p>Nicht in Gedanken.</p><p>Nicht in Antworten.</p><p>Direkt.</p><p>Jetzt.</p><p>Kannst du den &#8222;Erlebenden&#8220; finden?</p><p>Hat er eine Form?<br>Einen Ort?<br>Eine Grenze?</p><h3>Die bekannte Struktur</h3><p>Ein Gedanke taucht auf:</p><p>&#8222;Ich bin hier, und ich erlebe das dort.&#8220;</p><p>Innen und Au&#223;en entstehen.</p><p>Subjekt und Objekt.</p><p>Genau hier beginnt die Trennung.</p><p>Genau hier beginnt das &#8222;Ich bin jemand&#8220;.</p><h3>Die feine Verschiebung</h3><p>Ohne diesen Gedanken &#8212; gibt es dann wirklich einen Erlebenden?</p><p>Oder gibt es nur: Erleben?</p><h3>Noch n&#228;her</h3><p>Ein Ger&#228;usch erscheint.</p><p>Musst du etwas tun, damit es geh&#246;rt wird?</p><p>Oder geschieht H&#246;ren einfach?</p><p>Ein Gedanke erscheint.</p><p>Musst du ihn erzeugen?<br>Oder taucht er einfach auf?</p><p>Ein Gef&#252;hl ist da.</p><p>Brauchst du einen &#8222;Jemand&#8220;, damit es gef&#252;hlt wird?</p><h3>Die direkte Frage</h3><p>Wenn alles einfach geschieht &#8212; wer genau erlebt diesen Moment?</p><h3>Die gewohnte Antwort</h3><p>Der Verstand sagt schnell:</p><p>&#8222;Ich.&#8220;</p><p>Aber was ist dieses &#8222;Ich&#8220;?</p><p>Ein K&#246;rper?<br>Ein Gef&#252;hl?<br>Ein Gedanke?</p><p>Oder nur eine Idee, die nachtr&#228;glich erscheint?</p><h3>Tiefer schauen</h3><p>Wenn du ganz ehrlich bist:</p><p>Erscheint nicht auch das &#8222;Ich&#8220; im selben Raum wie alles andere?</p><p>Ein weiterer Inhalt?</p><p>Nicht der Ursprung?</p><p>Ramana Maharshi weist genau darauf hin:</p><p>Jeder Gedanke entsteht &#8211; und du kannst fragen: &#8222;Wem erscheint er?&#8220;</p><p>Und dann:</p><p>Wer ist dieses &#8222;mir&#8220;?</p><h3>Die stille Entdeckung</h3><p>Vielleicht beginnt etwas zu br&#246;ckeln.</p><p>Erleben ist da.</p><p>Aber der Erlebende?</p><p>Nicht auffindbar.</p><p>Nicht greifbar.</p><h3>Kein Zentrum</h3><p>Ohne ein Zentrum.</p><p>Ohne jemanden im Inneren.</p><p>Nur das, was geschieht.</p><p>Unmittelbar.</p><h3>Bleib genau hier</h3><p>Beantworte es nicht sofort.</p><p>Sp&#252;re die L&#252;cke.</p><p>Die Unsicherheit.</p><p>Vielleicht sogar Widerstand.</p><p>Was wird bedroht, wenn es keinen Erlebenden gibt?</p><p>Und jetzt, ganz direkt:</p><p><strong>Wer erlebt diesen Moment &#8211; wirklich?</strong></p><p>&#8212; Afschin</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[#6 – Wer bemerkt deine Gedanken?]]></title><description><![CDATA[Wer bemerkt deine Gedanken? Untersuche den Beobachter hinter dem Denken &#8211; und ob er selbst gefunden werden kann.]]></description><link>https://www.werbinich.jetzt/p/wer-bemerkt-deine-gedanken</link><guid isPermaLink="false">https://www.werbinich.jetzt/p/wer-bemerkt-deine-gedanken</guid><dc:creator><![CDATA[Afschin]]></dc:creator><pubDate>Wed, 22 Apr 2026 06:31:03 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/35057f5d-50d9-493d-84eb-c1f38604f4dc_420x300.webp" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gedanke taucht auf.</p><p>&#8222;Ich sollte das anders machen.&#8220;<br>&#8222;Warum habe ich das gesagt?&#8220;<br>&#8222;Was kommt als N&#228;chstes?&#8220;</p><p>Du bemerkst ihn.</p><p>Fast automatisch.</p><p>Ohne Anstrengung.</p><h3>Eine allt&#228;gliche Szene</h3><p>Du gehst durch die Stra&#223;e.</p><p>Gedanken laufen im Hintergrund.<br>Planen. Erinnern. Bewerten.</p><p>Und pl&#246;tzlich f&#228;llt dir auf:</p><p>&#8222;Ich denke gerade.&#8220;</p><p>Dieser Moment ist stiller.</p><p>Nicht der Gedanke selbst &#8212; sondern das Bemerken davon.</p><h3>Eine kleine Irritation</h3><p>Wenn du deine Gedanken bemerkst &#8212; bist du dann diese Gedanken?</p><p>Oder bist du etwas anderes?</p><p>Etwas, das sie sieht?</p><p>Der Gedanke sagt vielleicht:<br>&#8222;Ich denke.&#8220;</p><p>Aber wer bemerkt diesen Satz?</p><h3>Das Vertraute wird unscharf</h3><p>Gedanken kommen und gehen.</p><p>Schnell.<br>Ungefragt.<br>Oft widerspr&#252;chlich.</p><p>Und doch scheint etwas konstant:</p><p>Du wei&#223;t, dass sie da sind.</p><p>Dieses Wissen wirkt stiller als jeder Gedanke.</p><p>Unauff&#228;lliger.<br>Und doch immer da.</p><h3>Der scheinbare Beobachter</h3><p>Vielleicht entsteht jetzt ein neues Bild:</p><p>&#8222;Da ist ein Beobachter.&#8220;</p><p>Jemand, der alles wahrnimmt.</p><p>Still.<br>Neutral.</p><p>Aber schau genau hin.</p><p>Ist dieser &#8222;Beobachter&#8220; wirklich erfahrbar &#8212; oder nur ein weiterer Gedanke?</p><h3>Untersuchung</h3><p>Ein Gedanke taucht auf.</p><p>&#8222;Ich bemerke das.&#8220;</p><p>Bleib einen Moment davor stehen.</p><p>Wer ist dieses &#8222;Ich&#8220;?</p><p>Ist es etwas Greifbares?<br>Etwas Lokalisierbares?</p><p>Oder erscheint auch dieses &#8222;Ich&#8220;<br>nur als Gedanke?</p><h3>Die feine Falle</h3><p>Der Verstand ist schnell.</p><p>Wenn das &#8222;Ich&#8220; als Gedanke durchschaut wird, entsteht sofort etwas Neues:</p><p>&#8222;Ich bin der Beobachter.&#8220;</p><p>Feiner.<br>Schwerer zu greifen.</p><p>Aber ist das anders?</p><p>Oder wieder nur eine Position, die eingenommen wird?</p><h3>Vertiefung durch Fragen</h3><p>Wenn ein Gedanke auftaucht:</p><p>Wer wei&#223; davon?</p><p>&#8212;</p><p>Kannst du den finden, der bemerkt?</p><p>&#8212;</p><p>Hat das Wahrnehmen eine Form?<br>Einen Ort?<br>Einen Namen?</p><p>&#8212;</p><p>Oder ist da nur Bemerken &#8212; ohne jemanden, der es besitzt?</p><p>&#8212;</p><p>Und wenn du versuchst, den Beobachter zu greifen:</p><p>Ist da etwas anderes als ein weiterer Gedanke dar&#252;ber?</p><h3>Die leise Verschiebung</h3><p>Vielleicht beginnt etwas zu kippen.</p><p>Gedanken sind sichtbar.</p><p>Sogar der Gedanke &#8222;Ich&#8220;.</p><p>Sogar die Idee eines Beobachters.</p><p>Alles erscheint.<br>Und verschwindet.</p><p>Was bleibt?</p><h3>Stille &#214;ffnung</h3><p>Vielleicht geht es nicht darum, einen Beobachter zu finden.</p><p>Vielleicht gibt es nichts zu greifen.</p><p>Nur dieses stille Bemerken &#8212; ohne Zentrum.</p><p>Ohne Besitzer.</p><p>Ohne Antwort.</p><p>Und vielleicht gibt es Dinge, die keine Antwort brauchen.</p><p>Weil jede Antwort schon wieder ein Gedanke ist.</p><p><strong>Wer bist du &#8211; jetzt?</strong></p><p>&#8212; Afschin</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[#5 – Wer bist du zwischen zwei Gedanken?]]></title><description><![CDATA[Was bist du ohne Gedanken? Untersuche den Moment dazwischen &#8211; und sieh, ob dort &#252;berhaupt ein &#8222;Ich&#8220; ist.]]></description><link>https://www.werbinich.jetzt/p/wer-bist-du-zwischen-zwei-gedanken</link><guid isPermaLink="false">https://www.werbinich.jetzt/p/wer-bist-du-zwischen-zwei-gedanken</guid><dc:creator><![CDATA[Afschin]]></dc:creator><pubDate>Wed, 15 Apr 2026 06:30:50 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/c5928a64-ec7d-4cb4-bfda-71c95739a899_420x300.webp" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Du gehst die Stra&#223;e entlang.</p><p>Ein Gedanke kommt:<br>&#8222;Ich muss noch antworten.&#8220;</p><p>Dann ein anderer:<br>&#8222;Hoffentlich habe ich nichts vergessen.&#8220;</p><p>Dann wieder einer.<br>Und noch einer.</p><p>Es wirkt wie ein Strom.<br>Ununterbrochen.</p><p>Als g&#228;be es dich nur in diesem Fluss.</p><p>Und doch manchmal stockt etwas.</p><p>Ein winziger Moment.<br>Kaum bemerkbar.</p><p>Zwischen zwei Gedanken.</p><p>Hast du ihn je wirklich gesehen?</p><p>Nicht als Idee.<br>Nicht als Konzept.</p><p>Sondern direkt.</p><p>Jetzt.</p><p>Was ist in diesem Moment da?</p><p>Kein Satz.<br>Keine Geschichte.<br>Kein Kommentar.</p><p>Und trotzdem bist du nicht weg.</p><p>Oder?</p><p>Schau genau.</p><p>Nicht sp&#228;ter.<br>Nicht theoretisch.</p><p>Jetzt.</p><p>Wenn ein Gedanke endet &#8211; und der n&#228;chste noch nicht begonnen hat &#8211; was bist du dort?</p><p>Ist da jemand?</p><p>Oder nur ein stiller Raum?</p><p>Vielleicht sagst du:<br>&#8222;Da ist Bewusstsein.&#8220;</p><p>Aber ist das deine Erfahrung oder ein gelerntes Wort?</p><p>Wenn du kein Wort benutzt, was bleibt?</p><p>Du kannst es nicht greifen.<br>Nicht benennen.</p><p>Und doch ist es nicht nichts.</p><p>Oder ist es genau das, was du immer vermeidest?</p><p>Gedanken geben dir Halt.</p><p>Sie sagen dir, wer du bist.<br>Was du willst.<br>Was fehlt.</p><p>Ohne sie &#8211; wer bist du dann?</p><p>Ist da Unsicherheit?</p><p>Leere?</p><p>Oder sofort ein neuer Gedanke,<br>der das Loch f&#252;llt?</p><p>Achte darauf.</p><p>Nicht den Gedanken.<br>Sondern das, was ihn ersetzt.</p><p>Du wartest vielleicht auf etwas Besonderes.<br>Eine klare Antwort.<br>Ein Gef&#252;hl von Wahrheit.</p><p>Aber sieh genauer: Wer wartet?</p><p>Ist dieser Wartende nicht schon der n&#228;chste Gedanke?</p><p>Und wenn auch dieser Gedanke vergeht &#8211; was bleibt dann &#252;brig?</p><p>Du kannst es nicht festhalten.</p><p>Sobald du es benennst, ist es schon wieder vorbei.</p><p>Und trotzdem ohne diesen Zwischenraum k&#246;nnte kein Gedanke erscheinen.</p><p>Er ist immer da.</p><p>Unbemerkt.</p><p>Wie ein stiller Hintergrund, auf dem alles kommt und geht.</p><p>Aber geh&#246;rt dieser Hintergrund dir?</p><p>Oder geh&#246;rt &#8222;dir&#8220; selbst zu dem, was kommt und geht?</p><p>Du sagst vielleicht: &#8222;Ich denke.&#8220;</p><p>Aber erscheint der Gedanke wirklich auf dein Kommando?</p><p>Oder taucht er einfach auf und du beanspruchst ihn danach?</p><p>Und zwischen zwei Gedanken &#8211; gibt es dort jemanden, der etwas beansprucht?</p><p>Oder nur Stille, ohne Besitzer?</p><p>Vielleicht wirkt diese Frage unklar.</p><p>Vielleicht suchst du nach einem festen Punkt.</p><p>Etwas, das du erkennen kannst.</p><p>Aber sieh:</p><p>Alles, was du erkennen kannst, ist bereits ein Gedanke.</p><p>Oder etwas, das benannt wird.</p><p>Was also bleibt, wenn nichts benannt wird?</p><p>Nicht als Antwort.</p><p>Sondern als direkte Erfahrung.</p><p>Jetzt.</p><p>Ein Gedanke endet.</p><p>...</p><p>Und bevor der n&#228;chste beginnt, was fehlt dir in diesem Moment?</p><p>Fehlt dir etwas?</p><p>Oder entsteht erst mit dem n&#228;chsten Gedanken<br>das Gef&#252;hl, dass etwas fehlt?</p><p>Und wer ist dieser,<br>der sagt: &#8222;Mir fehlt etwas&#8220;?</p><p>Kannst du ihn finden<br>ohne einen Gedanken dar&#252;ber?</p><p>Oder ist auch er<br>nur ein weiterer Gedanke?</p><p>Wenn das so ist, was bleibt &#252;brig, wenn kein Gedanke da ist, der sagt &#8222;Ich&#8220;?</p><p>Ist dort &#252;berhaupt ein Problem?</p><p>Ein Ziel?</p><p>Ein Mangel?</p><p>Oder entsteht all das erst mit dem n&#228;chsten Gedanken?</p><p>Bleib einen Moment hier.</p><p>Nicht als &#220;bung.</p><p>Sondern als Frage, die sich nicht beantworten l&#228;sst.</p><p>Nicht, weil sie schwer ist&#8212;sondern weil jede Antwort wieder ein Gedanke w&#228;re.</p><p>Und du schaust gerade zwischen zwei Gedanken.</p><p>Was bist du dort?</p><p><strong>Wer bist du &#8211; jetzt?</strong></p><p>&#8212; Afschin</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[#4 – Wer bist du ohne deine Gedanken?]]></title><description><![CDATA[Wer bist du ohne Gedanken? Untersuche, was bleibt, wenn Denken still wird &#8211; und ob du wirklich aus Gedanken bestehst.]]></description><link>https://www.werbinich.jetzt/p/wer-bist-du-ohne-deine-gedanken</link><guid isPermaLink="false">https://www.werbinich.jetzt/p/wer-bist-du-ohne-deine-gedanken</guid><dc:creator><![CDATA[Afschin]]></dc:creator><pubDate>Wed, 08 Apr 2026 06:30:46 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/6915fe2c-e799-4693-9925-2c9752d59bb3_420x300.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Du denkst st&#228;ndig.</p><p>Manchmal leise.<br>Manchmal unaufh&#246;rlich.</p><p>&#8222;Ich muss noch&#8230;&#8220;<br>&#8222;Warum ist das so&#8230;&#8220;<br>&#8222;Was denken die anderen&#8230;&#8220;</p><p>Gedanken kommen und gehen.<br>Und irgendwo darin scheint ein &#8222;du&#8220; zu sein.</p><p>Jemand, der denkt.<br>Oder denkt, dass er denkt.</p><h3>Eine vertraute Szene</h3><p>Du sitzt da.</p><p>Vielleicht liest du gerade diese Zeilen.<br>Vielleicht schweift dein Blick kurz ab.</p><p>F&#252;r einen Moment ist da nur Sehen.</p><p>Kein Kommentar.<br>Kein Satz im Kopf.</p><p>Und dann pl&#246;tzlich:</p><p>&#8222;Ich lese gerade.&#8220;</p><p>Der Gedanke kommt danach.</p><p>Er beschreibt etwas,<br>das schon passiert ist.</p><h3>Eine kleine Irritation</h3><p>Wenn der Gedanke erst danach kommt &#8212; wer war vorher da?</p><p>Brauchtest du einen Gedanken, um zu sein?</p><p>Oder warst du schon da, bevor etwas benannt wurde?</p><h3>Gedanken als Hintergrundrauschen</h3><p>Die meisten Gedanken sind automatisch.</p><p>Sie erscheinen.<br>Bleiben kurz.<br>Verschwinden wieder.</p><p>Du entscheidest sie nicht bewusst.</p><p>Und doch wirken sie pers&#246;nlich.</p><p>&#8222;Meine Gedanken&#8220;<br>&#8222;Ich denke&#8230;&#8220;</p><p>Aber stimmt das?</p><p>Oder erscheinen Gedanken einfach &#8212; so wie Ger&#228;usche?</p><h3>Wenn ein Gedanke fehlt</h3><p>Es gibt Momente ohne Gedanken.</p><p>Sehr kurze vielleicht.</p><p>Beim Atmen.<br>Beim H&#246;ren eines Ger&#228;uschs.<br>Beim pl&#246;tzlichen Innehalten.</p><p>In diesen Momenten:</p><p>Fehlt etwas?</p><p>Oder ist alles da &#8212; nur ohne Kommentar?</p><h3>Die Annahme dahinter</h3><p>Vielleicht gibt es eine stille &#220;berzeugung:</p><p>&#8222;Ohne Gedanken bin ich nicht vollst&#228;ndig.&#8220;</p><p>Oder sogar:</p><p>&#8222;Ohne Gedanken bin ich nichts.&#8220;</p><p>Schau genauer hin.</p><p>Ist das eine Erfahrung &#8212; oder selbst nur ein Gedanke?</p><h3>Untersuchung</h3><p>Ein Gedanke taucht auf:</p><p>&#8222;Ich denke gerade.&#8220;</p><p>Bleib einen Moment davor stehen.</p><p>Wem erscheint dieser Gedanke?</p><p>Und bevor die Antwort kommt: Ist da nicht schon Wahrnehmen?</p><p>Still.<br>Ohne Worte.</p><h3>Vertiefung durch Fragen</h3><p>Wenn kein Gedanke da ist: Bist du dann weg?</p><p>&#8212;</p><p>Oder ist da etwas, das keinen Gedanken braucht, um zu sein?</p><p>&#8212;</p><p>Sind Gedanken notwendig, um zu existieren?</p><p>&#8212;</p><p>Oder nur, um dich zu beschreiben?</p><p>&#8212;</p><p>Und wer bemerkt, dass ein Gedanke kommt &#8212; und geht?</p><h3>Die leise Verschiebung</h3><p>Vielleicht wird etwas sichtbar:</p><p>Gedanken sind nicht konstant.<br>Sie kommen und gehen.</p><p>Und doch bleibst du.</p><p>Nicht als Idee.<br>Nicht als Satz.</p><p>Sondern einfach &#8212; da.</p><h3>Stille &#214;ffnung</h3><p>Vielleicht geht es nicht darum, Gedanken zu stoppen.</p><p>Sie k&#246;nnen kommen.</p><p>Sie k&#246;nnen gehen.</p><p>Aber vielleicht zeigt sich etwas anderes: Dass du nicht aus ihnen bestehst.</p><p>Dass du auch ohne sie bist.</p><p>Ganz still.<br>Ganz gew&#246;hnlich.</p><p>Ohne Beschreibung.</p><p><strong>Wer bist du &#8211; jetzt?</strong></p><p>&#8212; Afschin</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[#3 – Was ist der Gedanke „Ich“ wirklich?]]></title><description><![CDATA[Was ist das &#8222;Ich&#8220; wirklich? Untersuche den Ich-Gedanken direkt &#8211; und entdecke, ob er mehr ist als nur ein Gedanke.]]></description><link>https://www.werbinich.jetzt/p/was-ist-der-gedanke-ich-wirklich</link><guid isPermaLink="false">https://www.werbinich.jetzt/p/was-ist-der-gedanke-ich-wirklich</guid><dc:creator><![CDATA[Afschin]]></dc:creator><pubDate>Wed, 01 Apr 2026 06:31:18 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/4bb1d64b-626f-4b21-9848-a5854000a499_420x300.webp" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Du denkst:</p><p>&#8222;Ich muss noch antworten.&#8220;<br>&#8222;Ich bin m&#252;de.&#8220;<br>&#8222;Ich will das verstehen.&#8220;</p><p>Das &#8222;Ich&#8220; ist immer dabei.</p><p>So selbstverst&#228;ndlich, dass du es kaum bemerkst.</p><p>Es steht am Anfang fast jedes Gedankens.<br>Und wirkt wie derjenige, der denkt.</p><h3>Eine kleine Irritation</h3><p>Was genau ist dieses &#8222;Ich&#8220;?</p><p>Nicht als Idee.<br>Sondern jetzt.</p><p>Wenn du sagst: &#8222;Ich bin hier&#8220;</p><p>Was genau meinst du?</p><p>Ein Gef&#252;hl im K&#246;rper?<br>Eine Stimme im Kopf?<br>Ein Bild von dir?</p><p>Oder ist es nur ein Wort, das sofort etwas voraussetzt?</p><h3>Der erste Gedanke</h3><p>Beobachte einen Moment.</p><p>Ein Gedanke taucht auf.</p><p>Vielleicht: &#8222;Ich lese gerade.&#8220;</p><p>Dieses &#8222;Ich&#8220; erscheint automatisch.<br>Ohne dass du es gew&#228;hlt hast.</p><p>Es ist einfach da.</p><p>Aber schau genauer hin:</p><p>Kommt zuerst das &#8222;Ich&#8220; &#8212; oder zuerst das Erleben?</p><p>Ist da zuerst Sehen und dann &#8222;ich sehe&#8220;?</p><p>Oder ist das &#8222;Ich&#8220; nur ein nachtr&#228;glicher Kommentar?</p><h3>Die Selbstverst&#228;ndlichkeit</h3><p>Du hinterfragst viele Dinge.</p><p>Deine Meinungen.<br>Deine Entscheidungen.<br>Deine Erinnerungen.</p><p>Aber dieses &#8222;Ich&#8220;?</p><p>Es wird selten gepr&#252;ft.</p><p>Es f&#252;hlt sich zu nah an.<br>Zu offensichtlich.</p><p>Fast so, als w&#228;re es der feste Kern von allem.</p><p>Doch was, wenn genau das nie untersucht wurde?</p><h3>Wenn du das &#8222;Ich&#8220; suchst</h3><p>Versuche nicht, es zu verstehen.</p><p>Schau direkt.</p><p>Wo ist dieses &#8222;Ich&#8220; &#8212; jetzt?</p><p>Ist es im Kopf?<br>Im K&#246;rper?<br>In den Gedanken?</p><p>Oder erscheint es selbst nur als Gedanke?</p><p>Ein kurzes Wort.<br>Ein innerer Hinweis.</p><p>&#8222;Ich&#8220;</p><h3>Die Bewegung dahinter</h3><p>Kaum taucht das &#8222;Ich&#8220; auf, folgt eine Geschichte.</p><p>&#8222;Ich bin so.&#8220;<br>&#8222;Ich war damals&#8230;&#8220;<br>&#8222;Ich werde&#8230;&#8220;</p><p>Das &#8222;Ich&#8220; scheint der Ausgangspunkt zu sein.</p><p>Doch ohne die Geschichte &#8212; bleibt da noch etwas Greifbares?</p><p>Oder nur ein Wort, das sich sofort wieder aufl&#246;st?</p><h3>Vertiefung durch Fragen</h3><p>Wenn ein Gedanke auftaucht:</p><p>&#8222;Ich denke&#8230;&#8220;</p><p>Wer ist dieses &#8222;Ich&#8220;?</p><p>&#8230;</p><p>Erscheint das &#8222;Ich&#8220; oder bist du es?</p><p>&#8230;</p><p>Kannst du es finden ohne auf einen weiteren Gedanken zu greifen?</p><p>&#8230;</p><p>Wenn kein Gedanke da ist: Gibt es dann ein &#8222;Ich&#8220;?</p><p>&#8230;</p><p>Oder ist da einfach Wahrnehmen<br>ohne jemanden, der es besitzt?</p><h3>Die leise Verschiebung</h3><p>Vielleicht beginnt etwas zu kippen.</p><p>Nicht laut.<br>Nicht dramatisch.</p><p>Nur eine kleine Unsicherheit:</p><p>Das &#8222;Ich&#8220;, das so selbstverst&#228;ndlich war &#8212; ist nicht greifbar.</p><p>Es taucht auf.<br>Und verschwindet.</p><p>Wie jeder andere Gedanke.</p><h3>Stille &#214;ffnung</h3><p>Vielleicht geht es nicht darum, den Ich-Gedanken loszuwerden.</p><p>Er kann kommen.<br>Und gehen.</p><p>Aber vielleicht wird etwas sichtbar:</p><p>Dass er nicht der Ursprung ist.</p><p>Sondern etwas, das erscheint.</p><p>Und du?</p><p>Bist du dieser Gedanke &#8212; oder das, was ihn bemerkt?</p><p><strong>Wer bist du &#8211; jetzt?</strong></p><p>&#8212; Afschin</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[#2 – Wer bist du ohne deine Geschichte?]]></title><description><![CDATA[Wer bist du ohne Vergangenheit? Untersuche dein Ich jenseits deiner Geschichte &#8211; und entdecke, ob sie dich wirklich definiert.]]></description><link>https://www.werbinich.jetzt/p/wer-bist-du-ohne-deine-geschichte</link><guid isPermaLink="false">https://www.werbinich.jetzt/p/wer-bist-du-ohne-deine-geschichte</guid><dc:creator><![CDATA[Afschin]]></dc:creator><pubDate>Wed, 25 Mar 2026 07:02:07 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/94110e81-f8e5-466b-9845-3cfd88162632_420x300.webp" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Du erz&#228;hlst von dir.</p><p>Vielleicht nicht laut, aber st&#228;ndig.</p><p>Wer du bist.<br>Was du erlebt hast.<br>Warum du so geworden bist.</p><p>Diese Geschichte l&#228;uft leise im Hintergrund.<br>Oder manchmal sehr laut.</p><p>&#8222;Ich bin so, weil&#8230;&#8220;<br>&#8222;Das ist mir passiert&#8230;&#8220;<br>&#8222;Ich war schon immer&#8230;&#8220;</p><p>Und w&#228;hrend du das denkst &#8212; f&#252;hlt es sich wahr an.<br>Fast selbstverst&#228;ndlich.</p><h3>Eine kleine Verschiebung</h3><p>Stell dir vor, jemand fragt dich:</p><blockquote><p><em><strong>Wer bist du?</strong></em></p></blockquote><p>Und du darfst <strong>keine Geschichte erz&#228;hlen</strong>.</p><p>Kein Beruf.<br>Keine Vergangenheit.<br>Keine Erkl&#228;rung.</p><p>Was bleibt?</p><p>Vielleicht entsteht ein kurzes Stocken.<br>Ein leiser Widerstand.</p><p>Etwas in dir sucht sofort nach Material.<br>Nach Erinnerung.<br>Nach Beschreibung.</p><p>Ohne das scheint etwas zu fehlen.</p><h3>Die unsichtbare Konstruktion</h3><p>Deine Geschichte wirkt wie ein Fundament.</p><p>Aber schau genauer hin.</p><p>Ist sie wirklich stabil &#8212;<br>oder wird sie st&#228;ndig neu zusammengesetzt?</p><p>Ein Gedanke taucht auf:<br>&#8222;Ich bin jemand, der&#8230;&#8220;</p><p>Ein Bild folgt.<br>Eine Erinnerung.<br>Ein Gef&#252;hl.</p><p>Und daraus entsteht: <em><strong>Ich.</strong></em></p><p>Doch all das ver&#228;ndert sich.<br>Erinnerungen verschieben sich.<br>Bedeutungen &#228;ndern sich.<br>Details verschwinden.</p><p>Trotzdem bleibt das Gef&#252;hl:<br>&#8222;Das bin ich.&#8220;</p><p>Wie kann etwas sich st&#228;ndig ver&#228;ndern<br>und gleichzeitig &#8222;du&#8220; sein?</p><p>Oder ist genau das die Annahme, die nie gepr&#252;ft wurde?</p><h3>Wenn die Geschichte kurz still wird</h3><p>Es gibt Momente, in denen deine Geschichte wegf&#228;llt.</p><p>Vielleicht ganz kurz.</p><p>Wenn du v&#246;llig in etwas aufgehst.<br>Wenn du lachst, ohne nachzudenken.<br>Wenn du einfach nur schaust.</p><p>In diesen Momenten fehlt nichts.</p><p>Kein Gedanke sagt:<br>&#8222;Ich brauche meine Geschichte, um zu sein.&#8220;</p><p>Und doch bist du da.</p><p>Ganz offensichtlich.</p><h3>Die leise Angst dahinter</h3><p>Was geschieht, wenn du deine Geschichte nicht erz&#228;hlst?</p><p>Nicht verbesserst.<br>Nicht verteidigst.</p><p>Vielleicht taucht etwas anderes auf:</p><p>Unsicherheit.<br>Leere.<br>Oder sogar Angst.</p><p>Als w&#252;rde etwas sagen:<br>&#8222;Ohne das bin ich nichts.&#8220;</p><p>Schau genau hin.</p><p>Was genau wird bedroht?</p><p>Ist es wirklich <em>du</em><br>oder nur das Bild von dir?</p><h3>Untersuchung</h3><p>Wenn ein Gedanke auftaucht wie:</p><p>&#8222;Ich bin so, weil&#8230;&#8220;</p><p>Bleib einen Moment davor stehen.</p><p>Wem erscheint dieser Gedanke?</p><p>Nicht die Antwort.<br>Nur die Richtung.</p><p>Wem geh&#246;rt diese Geschichte?</p><p>Und wenn du sagst: &#8222;mir&#8220; &#8212;</p><p>Wer ist dieses <em>mir</em>?</p><h3>Die Bewegung des Ichs</h3><p>Es scheint, als w&#252;rde das &#8222;Ich&#8220; sich an etwas festhalten.</p><p>An Erinnerungen.<br>An Rollen.<br>An Bedeutungen.</p><p>Vielleicht, weil es sich sonst nicht greifen kann.</p><p>Vielleicht, weil es ohne Geschichte nicht wei&#223;, was es ist.</p><p>Oder weil es genau das nie wirklich gewusst hat.</p><h3>Vertiefung durch Fragen</h3><p>Wenn deine Geschichte f&#252;r einen Moment still ist:</p><p>Bist du verschwunden?</p><p>Oder ist da immer noch etwas, das wahrnimmt?</p><p>&#8212;</p><p>Wenn alle Beschreibungen wegfallen:</p><p>Brauchst du dann noch ein Bild von dir?</p><p>&#8212;</p><p>Was genau fehlt ohne Vergangenheit &#8212;<br>und wer bemerkt dieses Fehlen?</p><p>&#8212;</p><p>Ist die Geschichte das, was du bist<br>oder etwas, das in dir erscheint?</p><p>&#8212;</p><p>Und wenn sie erscheint und verschwindet:</p><p>Bleibst du oder verschwindest du mit ihr?</p><h3>Stille &#214;ffnung</h3><p>Vielleicht geht es nicht darum, die Geschichte loszuwerden.</p><p>Sie kann weiterlaufen.<br>Wie ein Film.</p><p>Aber vielleicht wird etwas sichtbar:</p><p>Dass sie nicht fest ist.<br>Nicht zentral.<br>Nicht das, was du bist.</p><p>Vielleicht ist sie nur das,<br>was &#252;ber dich erz&#228;hlt wird.</p><p>Und du?</p><p>Bist du die Geschichte &#8212;<br>oder das, was sie bemerkt?</p><p>Es braucht keine Antwort.</p><p>Nur ein stilles Sehen.</p><p>Gerade jetzt.</p><p><strong>Wer bist du &#8211; jetzt?</strong></p><p>&#8212; Afschin</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[#1 – Wer bin ich – jetzt?]]></title><description><![CDATA[Wer bist du ohne deine Geschichte? Eine Einladung zur Selbsterforschung &#8211; jenseits von Gedanken, Identit&#228;t und pers&#246;nlicher Erz&#228;hlung.]]></description><link>https://www.werbinich.jetzt/p/wer-bin-ich-jetzt</link><guid isPermaLink="false">https://www.werbinich.jetzt/p/wer-bin-ich-jetzt</guid><dc:creator><![CDATA[Afschin]]></dc:creator><pubDate>Wed, 18 Mar 2026 08:02:43 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/afce69ca-419f-4000-a35c-decf83d2f173_420x300.webp" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht hast du dich schon gefragt,<br>ob hier &#252;berhaupt noch etwas passiert.<br><br>Es hat l&#228;nger gedauert als gedacht,<br>bis dieser erste Beitrag geschrieben war.</p><p>Nicht, weil es an Ideen gefehlt h&#228;tte.</p><p>Sondern weil dieser Blog<br>nicht einfach nur ein weiterer Newsletter sein soll.</p><p>Bevor ich den ersten Text ver&#246;ffentliche,<br>musste f&#252;r mich selbst klar sein:</p><p><strong>&#8594; Worum geht es hier eigentlich wirklich?</strong></p><p>Die Antwort ist &#252;berraschend einfach.</p><p>Um eine Frage.</p><p>Eine Frage, die fast jeder Mensch irgendwann stellt.</p><p>Nicht unbedingt laut. <br>Oft nur kurz, irgendwo zwischen zwei Gedanken.</p><p><strong>&#8594; Wer bin ich eigentlich?</strong></p><p>Die meisten Antworten kommen sofort.</p><p>Name. <br>Beruf. <br>Pers&#246;nlichkeit. <br>Geschichte.</p><p>Doch wenn man genauer hinschaut,<br>sind all diese Dinge erstaunlich beweglich.</p><p>Gedanken &#228;ndern sich. <br>Gef&#252;hle &#228;ndern sich. <br>Rollen &#228;ndern sich.</p><p>Und doch sprechen wir st&#228;ndig von <strong>&#8222;mir&#8220;</strong>.</p><p>Aber was genau meinen wir damit?</p><p>Wenn du sagst: <em><strong>Ich denke.</strong></em></p><p>Wer ist dieses <strong>Ich</strong>?<br><br>Der indische Weise Ramana Maharshi hat darauf hingewiesen, dass der Gedanke <strong>&#8222;Ich&#8220; der erste Gedanke im Geist ist</strong>, aus dem alle anderen Gedanken entstehen.</p><p>Vielleicht lohnt es sich also, diesen Gedanken einmal genauer zu betrachten.</p><p>Nicht theoretisch.</p><p>Nicht philosophisch.</p><p>Sondern ganz direkt.</p><p>Wenn ein Gedanke auftaucht,<br>kannst du einfach einen Moment innehalten<br>und fragen:</p><p><strong>Wem erscheint dieser Gedanke?</strong></p><p>Die Antwort kommt meistens sofort:</p><p><em><strong>Mir.</strong></em></p><p>Aber wer genau ist dieses <strong>mir</strong>?</p><p>Ist es ein Gedanke? <br>Ein Gef&#252;hl? <br>Eine Erinnerung?</p><p>Oder etwas anderes?</p><p>Dieser Blog ist eine Einladung,<br>nicht sofort eine Antwort zu finden.</p><p>Sondern die Frage offen zu lassen.</p><p>Ab jetzt erscheint hier <strong>jeden Mittwoch</strong> ein neuer Beitrag.<br>Ein kurzer Moment in der Mitte der Woche.<br>Vielleicht ein Moment, um auch zur eigenen Mitte zur&#252;ckzukehren.</p><p>Nicht um etwas zu lernen.<br>Nicht um besser zu werden.</p><p>Sondern um etwas sehr Einfaches zu untersuchen.<br><strong>Wer bist du &#8211; jetzt?</strong></p><p>&#8212; Afschin</p>]]></content:encoded></item></channel></rss>